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Berlin entdecken: U-Bahnhof Görlizer Bahnhof

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Ohne Wohnung leben? Sommer 2018 - die Berliner Mieten steigen und steigen. Wagenburgen im Schatten des "antifaschistischen Schutzwalls" auf der sog. faschistischen Seite? Weg sind sie. Größtenteils. Jedenfalls hier in Kreuzberg.  Kreuzberg ist nach wie vor beliebt zum Wohnen, nicht nur bei den Touristen, die über Airbnb in die Wohnungen einchecken, die sich einfach kein normaler Mensch alleine leisten kann. Ein schicker Kreislauf, denn irgendwie muss man ja die Miete zahlen, und das Angebot schafft sich seine Nachfrage. (Das hat sich jetzt nicht der Dachs ausgedacht, das ist das Saysche Theorem).  Und da, wo Touristen wohnen, da ist auch Geld - aber eben keine Wohnung für Leute, die nicht auf Dauer mit Touristen teilen möchten oder aber Betreiber*innen von Seiten wie Airbnb sind.  Es leben in Berlin derzeit ca. 30.000 Menschen ohne Wohnung. Plus Dunkelziffer, nämlich alle, die sich nicht registrieren lassen. Das Gute: Der Senat arbeitet aber daran. Nein , du du...

Berlin entdecken: Winter am Engelbecken

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Eiskaltes Wetter... In Berlin kann es so richtig kalt werden. So schön und heiß der Berliner Sommer auch ist, so kann es im Winter auch schon mal -20 Grad sein. Am wenigsten stört das eigentlich immer die Kinder und die Schwäne, deshalb treffen die sich wohl auch auf dem gefrorenen Engelbecken zum Eislaufen.    Das Engelbecken Das Engelbecken ist ein Teich-ähnliches Gebilde, etwas unterhalb der Straße liegend, mit Steg und Café und Schwänen und Enten. Ursprünglich war es ein Teil des luisenstädtischen Kanals, einem von mehreren Kanälen in der Berliner Luisenstadt (heute Kreuzberg 36), der die Spree mit dem Landwehrkanal verband.   1926 wurde der ganze Kanal bis auf das Engelbecken zugeschüttet und in eine Gartenanlage umgestaltet. Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 verlief bis 1990 entlang des nördlichen Teils des Kanals die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin: Das Engelbecken lag im Todesstreifen. Seit 1991 wird die seit dem Zweiten Weltkr...

Berlin entdecken: Kreuzberg 36, Lausitzer Platz

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Kreuzberg, Lausitzer Platz Kunstobjekt oder Müll? Man weiß es nicht. Der Dachs hatte es fotografiert, um sich kunsttherapeutisch an die Analyse zu machen (er mag es nicht wenn ich sage: "zu schwadronieren", Anm. am Rande...).  Sowas seltsames findet man hier auf jeden Fall öfter, und wie immer beim Reisedachs, möchten wir auch Empfehlungen geben, wie Du einen ganzen Tag am Lausitzer Platz (genannt: Lausi) verbringen kannst.  Mein Tag am Lausitzer Platz Den Tag kannst Du mit einem Frühstück anfangen. Wenn Du über ein Minimum an Geld verfügst vielleicht ein vegetarisches Frühstück beim Café V, das V steht für Vegetarisch.  Für Wohnungslose und arme Menschen wird aber auch ein Frühstück in der Emmaus-Kirche angeboten, zu der ich noch kommen werde.  Freitags ist hier Markt, der wird dann irgendwann - und zwar nicht zu früh - aufgebaut. Es gibt eine City-Toilette und viele Sitzgelegenheiten im Grünen, rund um den Spielplatz und die Bolzplätze. Wenn Du Kinder...

Berlin entdecken: Kreuzberg 36, Heinrichplatz

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Brandenburger Tor kann jeder.... Kreuzberg eigentlich auch... Aber wird widmen uns heute dennoch mal dem Heinrichplatz, der zwar klein ist, aber doch so viel bietet, dass man da auch mal einen Tag verplempern kann.  Was bitte ist der Heinrichplatz? Ein kleiner Platz in Form eines Papierdrachens oder einer Raute mit Kreuz drin, in Kreuzberg 36. Seit Mitte des 19. Jhd wohl nach Prinz Heinrich von Preußen benannt. In der Nähe sind die größeren Sehenswürdigkeiten und Ausgehmeilen Oranienstraße, Görli, Mariannenplatz, Bethanien und all sowas, so dass der Heinrichplatz einfach gerne mal übersehen wird.  Was mache ich am Heinrichplatz den ganzen Tag? Im Zweifelsfall erstmal frühstücken, an Cafés in denen es bis zum späten Abend Frühstück gibt mangelt es hier nicht. In der Buchhandlung "Müßiggang" findest du dazu auch bestimmt günstige second-Hand-Lektüre ohne Dich auch nur einen Zentimeter vom Heinrichplatz zu entfernen. Vielleicht magst du dir auch die Pinnwand vor d...